5 einfache Wege zur Produktivitäts-steigerung

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2018 war für mich das produktivste Jahr der letzten fünf Jahre. Die eigene Produktivität auf ein neues Level zu bringen ist oft eine große Herausforderung. Soziale Netzwerke, YouTube oder Netflix verleiten schnell dazu die Stunden des Tags einfach verstreichen zu lassen. Auch wenn nicht jeder gleich ein produktives „Power House“ a la Elon Musk werden muss sind es oft die einfachsten Methoden, welche zu einer Steigerung unserer Produktivität führen. Hier sind meine fünf Gewohnheiten, welche ich aus diesem Jahr mitnehmen und festigen konnte.

 

Sich bewusst machen, dass das Leben endlich ist

Ein Leben ohne große gesundheitliche Beschwerden kann sich schnell wie ein Leben in Unendlichkeit anfühlen. Doch auf Dauer führt, dass bereuen der liegen gelassenen Zeit häufig zu Frust.

Sich täglich vor Augen zu führen, dass das Leben endlich ist soll uns nicht runterziehen oder unseren Alltag mit einem stets negativen Hintergedanken füllen. Es soll uns stattdessen antreiben mehr aus unserem Tag zu machen.

Ich bin davon überzeugt, dass ein jeder ein Talent oder eine Leidenschaft besitzt, welche er zu seinem Beruf machen kann. Leider nehmen wir uns viel zu wenig Zeit diese wirklich auszuleben oder zu entdecken. Mit dem Bewusstsein zu leben, dass das Leben nicht eine Unendlichkeit der Routine ist, ist der erste Schritt seine Zeit im Alltag besser zu nutzen.

 

Ignoranz

Auch die Ignoranz besitzt eine negative Assoziation in unserer Gesellschaft. Dabei muss die gezielte Ignoranz nicht negativ verstanden werden, sondern für mehr Fokus und eine höhere Produktivität sorgen.

Besonders soziale Netzwerke sind häufig für einen Fokusverlust verantwortlich. Waren wir mehrere Minuten abgelenkt hat uns die kleine Mitteilung unseres Handys komplett aus dem Kontext geworfen, sodass erstmal eine erneute Orientierung notwendig ist. Die bewusste Ignoranz kann hierbei für Abhilfe sorgen.

Ich selber lege mir immer mein auf stumm geschaltes Handy neben mir auf den Tisch. Beim empfangen einer Nachricht leuchtet das Display kurz auf, sodass ich die Nachricht als relevant oder nicht relevant einstufen kann und je nachdem reagiere oder ignoriere bis ich die nötige Zeit gefunden habe diese zu beantworten. Auf diese Weise löst sich mein Kopf auch von der Denkweise etwas „verpassen“ zu können. Sollte das aufleuchten des Handydisplay bereits eine zu große Ablenkung sein empfiehlt es sich das Handy für ein paar Stunden komplett auszuschalten.

Die Wahrheit ist, dass die meisten Nachrichten, welche wir täglich empfangen häufig nur Zeitvertreib sind und lediglich einige wenige wirklich wichtig für unseren Alltag sind. Sollten deine Freunde negativ auf deine Ignoranz reagieren, kann man ihn in ein zwei Sätzen deutlichen machen, warum du auf die Nachricht nicht sofort reagiert hast. Zeigen sie danach noch immer kein Verständnis, solltest du ihm einen „social media detox“ ans Herz legen.

 

Täglich von seinen Zielen sprechen

Unser Gehirn liebt Reputationen. Gerade deshalb sind wir schnell dazu verleitet ein gutes Lied in ständiger Dauerschleife zu hören. Doch das wiederholte hervorbringen hat auch einen anderen Vorteil: Es festigt die Gedanken in unserem Langzeitgedächtnis.

Insbesondere Ziele welche für das Erreichen eine lange Zeitspanne benötigen können schnell wieder in Vergessenheit geraten, wenn wir uns diese nicht ständig vor Augen führen. Sprechen wir jedoch mit den verschiedensten Leuten über unsere Langzeit-Ziele, festigen sich diese so sehr in unserem Langzeitgedächtnis, dass sie für uns greifbarer werden. Gleichzeitig bauen diese Gespräche einen gewissen Druck auf welcher uns motivieren sollte die vorgenommenen Visionen auch zu verwirklichen.

Sich unseren Zielen bewusst zu sein und mit ständigen Fokus an der Verwirklichung zu arbeiten ist einer der elementaren Dinge zur Steigerung der Produktivität.

 

Auszeiten

Schlaf, Sport oder einfach mal zur Abwechslung auf der Couch liegen und nichts tun. In diesen Phasen regeneriert unser Körper und baut den angestauten Alltagsstress ab. Auszeiten sind enorm wichtig um dauerhaft produktiv und klar denkend an Projekte zu arbeiten.

Eines der Lehren welche ich aus diesem Jahr mitnehmen musste ist, dass es vollkommen egal wie lange man insgesamt an etwas gearbeitet hat, es viel wichtiger wie effizient man während der Zeit gearbeitet hat. Besonders im Studium ist vier bis sechs stündiges lernen mit geplanten fünf bis zehn Minuten Pausen um einiges produktiver als zehn bis zwölf stündiges durchlernen mit langen 30-Minuten Pausen.

Zu langes durchgängiges durcharbeiten ist ein altes Konzept welches für die meisten wenig erfolgversprechend ist. Das planen von Auszeiten mit Spaziergängen oder kurze Entspannungen um den Kopf zu entlasten kann für die dauerhaft Produktivität wahre Wunder bewirken.

Auch der nächtliche Schlaf sollte nicht zu kurz kommen. Durchschnittlich brauchen wir sieben bis acht Stunden am Tag. Diese sollten wir uns auch genehmigen, anstelle uns mit Koffein auf trab zu halten.

 

Meditation

Tägliche Meditationen in seine Tagesroutine zu integrieren ist nicht leicht. Besonders als „Anfänger“ ist es schwer sich voll und ganz auf die Meditation einzulassen und die Konzentration während der zehn Minuten zu halten. Doch hat man es erst einmal geschafft über einen längeren Zeitraum täglich morgens und/oder abends zu meditieren, fällt einem die neu dazugewonnene Gelassenheit und der schärfere Fokus im Alltag besonders auf.

Es ist ungefähr ein voller Monat nötig um wirkliche Unterschiede feststellen zu können. Ähnlich wie beim Sport hilft das trainieren und strukturieren unserer Gedankengänge während der Meditation besser mit stressigen Situationen umzugehen. Die asiatische Tradition wird heutzutage gerade deshalb immer beliebter.

Ich selber habe mit geführten Meditationen angefangen. Gerade für Anfänger oder Interessenten kann ich dies ebenfalls empfehlen. Im App Store lassen sich viele tolle Apps zu dem Thema finden, doch besonders
„Calm“ hat mich über die letzten Monate überzeugen können. Ein siebentägiges kostenloses Probeabo reicht vollkommen aus um einen Einstieg in seine Wunschmeditation zu bekommen. Mein persönlicher Favorit ist die Fokusmeditation, da man hierbei lernt wie man den Fokus voll und ganz auf eine Tätigkeit halten kann. Entsprechende Links zu der sind der App sind in der Fußnote zu finden.

 

Das Bewusstsein der Endlichkeit, Ignoranz, das ständige hervorbringen unserer Langezeit-Ziele, Auszeiten und das Aneignen von täglichen Meditation zur Schärfung unseres Verstandes sind fünf wichtige und einfache Wege um unsere Produktivität auf ein neues Level zu bringen. Neben all den genannten sind wir jedoch schlussendlich immer noch selbst diejenigen welche für unsere Produktivität verantwortlich sind. Aus diesem Grund hilft es nicht immer alles ständig liegen zu lassen, sondern einfach direkt anzufangen.

 


Meditationsapp Calm
iOS: https://itunes.apple.com/de/app/calm-meditation-und-schlaf/id571800810?mt=8
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.calm.android&hl=de

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